Multimodale Wasserstofftankstelle für Schiffe, LKW und Züge

wasserstoffzug

Equilon Enterprises, das Gemeinschaftsunternehmen von Shell und Texaco, hat von der kalifornischen Energiekommission einen Zuschuss von 4 Millionen Dollar für die Entwicklung einer multimodalen Wasserstofftankstelle erhalten. Die Tankstelle wird so konzipiert sein, dass sie Schiffe, LKW und Wasserstoffzüge aufnehmen kann.

Equilon ist auch an der Entwicklung des Wasserstoffzuges beteiligt, der an der Station betankt werden soll: Die Hydrogen-Switcher-Lokomotive von Sierra Northern Railways. Die Bahngesellschaft ist derzeit dabei, eine alte Switcher-Lokomotive RP20BD diesem Zweck anzupassen. Der Antriebsstrang besteht aus zwei 200-kW-Wasserstoff-Brennstoffzellen, Wasserstoffspeichern für 222 Kilogramm Wasserstoff und einem 500-kWh-Batteriepaket.

Quelle: Newsletter Railtech.com
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Coradia iLint von Alstom, der erste mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Regionaltriebzug

Coradia iLint von Alstom

Der Wasserstoffzug Coradia iLint von Alstom hat sein schwedisches Debüt in Östersund gegeben. Alstom-Teams haben den Zug einer Reihe von lokalen Interessengruppen vorgestellt, darunter regionale Betreiber, Verkehrsbehörden, Entscheidungsträger der Regierung und Medien.

Der Coradia iLint wurde speziell für den Einsatz auf nichtelektrifizierten Strecken entwickelt und ermöglicht einen nachhaltigen Zugbetrieb. Nach Angaben von Alstom wird durch das Ersetzen eines Diesel-Regionalzugs durch einen Wasserstoffzug der jährliche CO2-Ausstoß um das Äquivalent von vierhundert PKW reduziert.

Trotz zahlreicher Elektrifizierungsprojekte in mehreren europäischen Ländern wird ein erheblicher Teil der Schienennetze des Kontinents auf absehbare Zeit nicht elektrifiziert bleiben. Coradia iLint nutzt die bestehende Infrastruktur, ohne dass in die Elektrifizierung investiert werden muss.

Quelle: Newsletter Railtech.com
Foto: Frank Paukstat | Some rights reserved

EXPO Ferroviaria, Mailand, 28.-30. September 2021

expo ferroviaria Mailand

Auf der EXPO Ferroviaria trifft sich die gesamte Eisenbahnindustrie, um sich auszutauschen, innovative Technologien zu entdecken und sich über die neuesten Entwicklungen des Sektors zu informieren, vor allem aber wird es um die Bewältigung der Krise gehen.

Die letzten anderthalb Jahre waren alles andere als normal und jeder musste sich neuen Geschäftsabläufen anpassen.

Obwohl Smart Working und virtuelle Veranstaltungen es ermöglicht haben, in Kontakt zu bleiben, besteht heute mehr denn je ein Bedarf an realen Beziehungen und Geschäftstreffen vor Ort.

Die EXPO Ferroviaria bietet Gelegenheit dazu und die TRAIN-slators werden dabei sein.